Richard Wagner ist Leipziger - Leipzig Tourismus und Marketing GmbH

Augustusplatz 9, D-04109 Leipzig
 
Stand / Druckdatum: 23.07.2014

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Wagner - Wege in Leipzig

 
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Wagner - Wege in Leiozig
 
 
 

Richard Wagner - Lebenslauf

Leben und Schaffen Richard Wagners - ein Überblick: 22. Mai 1813 - 13. Februar 1883

 
 
 
 
1813
22. Mai: Richard Wagner wird in Leipzig als Sohn des Polizeiaktuars Carl Friedrich Wilhelm Wagner und seiner Frau Johanna Rosine, geb. Pätz, geboren.
23. November: Tod des Vaters
1814
 
28. August: Wagners Mutter heiratet Ludwig Geyer. Anschließend zieht die Familie nach Dresden.
1820 Im Frühherbst wird Wagner nach Possendorf zu Pastor Wetzel in Pension gegeben.
1821 30. September: Tod Ludwig Geyers
1822 2. Dezember: Wagner wird in die Matrikel der Dresdner Kreuzschule eingetragen.
1827 8. April: Wagner wird konfirmiert.
1828
 
21. Januar: Wagner bezieht das Nikolai-Gymnasium in Leipzig. Im selben Jahr beginnt er mit Kompositionsstudien.
1830 16. Juni: Wagner tritt in die Thomasschule über.
24. Dezember: Im Leipziger Theater wird seine B-Dur-Ouvertüre (heute verschollen) aufgeführt.
1831 23. Februar: Wagner wird als Student der Musik an der Universität Leipzig immatrikuliert. Im Herbst wird er Kompositionsschüler des Thomaskantors Christian Theodor Weinlig.
1832 Aufführung eigener Orchesterwerke in Leipzig
1833 Im Januar siedelt Wagner als Chordirektor nach Würzburg über.
1834
 
Im Sommer wird Wagner Kapellmeister der Bethmann’schen Theatertruppe. Er lernt Minna Planer kennen.
1836
 
29. März: Uraufführung von Liebesverbot.
7. Juni: Wagner folgt Minna Planer nach Königsberg.
24. November: Wagner wird in Königsberg mit Minna Planer getraut.
1837
 
1. April: Wagner wird Musikdirektor am Königsberger Theater.
21. August: Wagner trifft in Riga ein und wird dort Kapellmeister am Theater.
19. Oktober: Seine Frau Minna kehrt nach fünf Monaten der Entzweiung zu ihm zurück.
1839
 
Im März verliert Wagner seine Stellung am Rigaer Theater.
9. Juli: Wagner bricht mit Minna zu einer Reise auf, die ihn über London nach Paris führt.
17. September: Richard und Minna Wagner treffen in Paris ein.
1842 April: Wagner lässt sich in Dresden nieder.
20. Oktober: Uraufführung des Rienzi
1843
 
2. Januar: Uraufführung des Fliegenden Holländer.
2. Februar: Wagner wird zum Dresdner Hofkapellmeister ernannt.
6. Juli: Uraufführung von Liebesmahl der Apostel
1845 19. Oktober: Uraufführung des Tannhäuser
1848 9. Januar: Tod der Mutter Wagners
1849 Anfang Mai: Wagner nimmt am Dresdner Aufstand teil.
16. Mai: Nach gescheitertem Aufstand wird gegen Wagner ein Steckbrief erlassen.
24. Mai: Wagner tritt die Flucht in die Schweiz an.
September: Minna folgt ihm nach, beide lassen sich in Zürich nieder.
1850 Im Frühjahr weilt Wagner in Frankreich und hat eine Romanze mit Jessie Laussot.
3. Juli: Wagner kehrt zu Minna zurück.
28. August: Uraufführung des Lohengrin in Weimar
1852 15. Dezember: Vollendung der Ring-Dichtung
1853 1. November: Beginn der Komposition des Rheingold
1855 Von März bis Ende Juli weilt Wagner als Gastdirigent in London.
1857 28. April: Die Wagners beziehen in Zürich ein Sommerhaus in unmittelbarer Nachbarschaft des Ehepaares Wesendonck.
1. Oktober: Beginn der Komposition von Tristan und Isolde
1858 Anfang Januar: Wegen "nachbarlicher Verwirrung" weicht Wagner für einige Wochen nach Paris aus.
17. August: Wegen zerrütteter Eheverhältnisse verlässt Wagner Zürich und reist nach Venedig.
Im September kehrt Minna nach Deutschland zurück.
1859 Im März kehrte Wagner in die Schweiz zurück.
6. August: Wagner vollendet die Partitur von Tristan und Isolde.
September: Wagner lässt sich zur Vorbereitung von Konzerten und zwecks Aufführung des Tannhäuser in Paris nieder, wo er im September die Wohngemeinschaft mit Minna wieder aufnimmt.
1861 Im Juli gibt Wagner nach seiner Teilamnestierung Paris als festen Wohnsitz auf.
1862 Im Februar bezieht Wagner eine Wohnung in Biebrich.
1863 Wagner weilt zu Konzerten u.a. in Wien, Petersburg, Moskau, Budapest, Prag und Karlsruhe.
12. Mai: Wagner bezieht in Wien eine Wohnung und richtet sie kostspielig ein.
28. November: Laut Mein Leben besiegeln Wagner und Cosima von Bülow das Bekenntnis, sich einzig gegenseitig anzugehören.
1864 Im März droht Wagner in Wien die Schuldhaft. Er flüchtet über die Schweiz nach Stuttgart.
4. Mai: Wagner und Ludwig II. stehen sich zum ersten Mal in der Münchner Residenz gegenüber.
15. Oktober: Wagner bezieht ein Haus in der Münchner Briennerstraße.
1865 10. April: Isolde, Cosimas und Wagners erstes Kind, wird geboren.
10. Juni: Uraufführung von Tristan und Isolde im Münchner Nationaltheater.
10. Dezember: Als Persona non grata muss Wagner München verlassen.
1866 25. Januar: Minna Wagner stirbt.
15. April: Wagner bezieht die Villa Tribschen bei Luzern.
1867 17. Februar: Eva, Cosimas und Wagners zweites Kind, wird geborgen.
1868 21. Juni: Uraufführung der Meistersinger
1869 6. Juni: Siegfried, Cosimas und Wagner drittes Kind, wird geboren.
1870 Im Juli wird die gerichtliche Scheidung zwischen Hans und Cosima von Bülow ausgesprochen.
25. August: Richard und Cosima Wagner werden getraut.
1872 1. Februar: Wagner gründet den Verwaltungsrat der Bayreuther Festspiele.
1873 2. August: Hebefeier des Festspielhauses
1874 28. April: Einzug der Familie Wagner in Haus Wahnfried
1876 13.-17. August: Uraufführung des Ring des Nibelungen
1882 26. Juli: Uraufführung des Parsifal
1883
 
13. Februar: Wagner erliegt in Venedig einem Herzleiden.
18. Februar: Beisetzung Wagners im Garten von Haus Wahnfried
 
Richard Wagner ca. 1862
Richard Wagner ca. 1862
 
Richard Wagners Geburtshaus, Foto: Herrmann Walter 1886, (Stadtgeschichtliches Museum Leipzig)
Richard Wagners Geburtshaus, Foto: Herrmann Walter 1886, (Stadtgeschichtliches Museum Leipzig)
 
Richard Wagner - Nikolaischule Leipzig 1716 (Quelle: Kulturstiftung Leipzig)
Richard Wagner - Nikolaischule Leipzig 1716 (Quelle: Kulturstiftung Leipzig)
 
Richard Wagner - Altes Theater Leipzig (Quelle: Kulturstiftung)
Richard Wagner - Altes Theater Leipzig (Quelle: Kulturstiftung Leipzig)
 
 
 
Quelle: Geck, Martin(2004), Richard Wagner, 1. Auflage: Rowohlt Taschenbuch Verlag